ISO-13485-Zertifizierung
Die ISO-13485-Zertifizierung bestätigt, dass unsere Herstellungsprozesse die internationalen Qualitätsanforderungen für Medizinprodukte erfüllen. Sie gewährleistet Rückverfolgbarkeit, Sicherheit und Kontrolle in jeder Produktionsphase und bietet unseren Kunden sowie dem medizinischen Sektor ein Höchstmaß an Vertrauen.
Was ist die Norm ISO 13485?
Diese Norm ist in der Branche weit verbreitet und anerkannt. Eine entsprechende Zertifizierung belegt, dass das Unternehmen über die erforderliche Technologie, Ausrüstung und qualifiziertes Personal verfügt, um zuverlässige, sichere und qualitativ hochwertige Produkte herzustellen. Zudem bestätigt sie, dass die internen Prozesse angemessen gesteuert werden und Praktiken angewendet werden, die Wirksamkeit, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit in jeder Phase gewährleisten.
Die aktuelle Revision, veröffentlicht im März 2016, führte wesentliche Verbesserungen ein. Dazu zählen insbesondere ein stärker risikobasierter Ansatz, mehr Klarheit hinsichtlich der Verantwortlichkeiten in den Bereichen Schulung und Management, eine präzisere Ausrichtung der Anforderungen an Design und Entwicklung sowie eine verstärkte Kontrolle von Lieferanten und Subunternehmern, um eine höhere Konsistenz und Zuverlässigkeit entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen.
Welche Vorteile bietet ISO 13485?
Drei spezifische Bereiche, die deutlich gestärkt werden
Rückverfolgbarkeit
Prozessvalidierung
Risikomanagement
Wer benötigt ISO 13485?
Entwickler von Medizinprodukten (Software).
Hersteller von Teilen oder Komponenten für Medizinprodukte.
Anbieter von Installations-, Wartungs- oder Servicedienstleistungen für Medizinprodukte.
Anforderungen der ISO 13485
Qualitätsmanagementsystem
Verantwortung der Unternehmensführung
Ressourcenmanagement
Produktrealisierung
Messung, Analyse und Verbesserung
ISO 13485 und ihre Anwendung im Kunststoffspritzguss
Thermoplaste sind synthetische Polymere, die mehrfach umgeformt und erneut erhitzt werden können, ohne dass es zu einer irreversiblen Schädigung kommt. Dadurch sind sie recyclingfähig und wiederverwendbar.
Sterilisierbare Medizinprodukte müssen aus Polypropylen hergestellt werden.
Polyethylen ist ein vielseitiger und langlebiger Thermoplast, der häufig in medizinischen Implantaten eingesetzt wird. Er ist beständig gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln und bietet keinen Nährboden für gefährliche Bakterien.
Biokompatibilität und Sterilisation von Medizinprodukten
Sterilisation und Biokompatibilität sind für neue Medizinprodukte von entscheidender Bedeutung. Abhängig von den verwendeten Materialien und Komponenten müssen das geeignete Sterilisationsverfahren sowie die entsprechenden Validierungsprüfungen ausgewählt werden.
Geeignete Auswahl der Materialeigenschaften für das Design von Medizinprodukten
Im Spritzgussprozess stehen Materialauswahl, Produktionsverfahren und Bauteilgeometrie in engem Zusammenhang.
Überlegungen zur Herstellung von Medizinprodukten:
Der international anerkannte Standard ISO 13485 legt alle relevanten Anforderungen an ein speziell auf die Medizinprodukteindustrie ausgerichtetes Qualitätsmanagementsystem fest.
ISO-Zertifizierung und Konformität
Materialeigenschaften
Dazu gehören:
Beständigkeit gegenüber Kontaminationen
Beständigkeit gegenüber extremen Umgebungen
Materialbeständigkeit
Vergleich zwischen ISO 9001 und ISO 13485
ISO 13485 deckt alle Phasen der Produktrealisierung ab, wie Produktentwicklung, Kontrolldokumentation, Risikomanagement, Rückverfolgbarkeit, Reklamationsmanagement, Kennzeichnung und Herstellung.
Darüber hinaus ist diese Zertifizierung eine Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung und den Vertrieb auf den Märkten der Europäischen Union. Auch die FDA erkennt ISO 13485 als geeigneten Sicherheitsstandard für Medizinprodukte an.
Designed and made in Barcelona
